PER IPSUM +++ katholische Apostolats Verbindung

11 April, 2007

Weihe der Todesstunde

Gespeichert unter: Weihe der Todesstunde, Weihen — peripsum @ 2:06

Erhabene Königin des Weltalls, Mutter Gottes und meine Mutter! Du bist die weiße Lilie der heiligsten Dreifaltigkeit: der Allmacht des Vaters, der Weisheit des Sohnes, der Liebe des Heiligen Geistes ähnlich wie kein anderes Geschöpf. Ich glaube, was die heilige katholische Kirche lehrt, daß Du die Mittlerin aller Gnaden bist, daß ich einen guten Tod von Dir erhoffen darf, und daß keiner verloren geht, der in jenem Augenblicke von Dir beschützt wird. Darum komme ich mit grenzenloser Hoffnung zu Dir, meine Sterbestunde Deinem unbefleckten Herzen anzuvertrauen. Ich bitte Dich durch Jesu Herz und Wunden: übernimm die ganze Sorge für jenen Augenblick, der über meine Ewigkeit entscheidet!

Ich übergebe Dir schon jetzt meinen Leib und meine Seele, meine äußeren und inneren Güter und auch meine Schulden und meine Pflichten, damit Du darüber verfügest, wie Dein Mutterherz es Dir eingibt.

Ich entsage mir selbst in jeder Hinsicht und überlasse mich restlos Deinem Wirken. Ich will dann und dort und so sterben, wie Gott es für mich auswählt. Ich vereinige mich mit Dir und Deinem Tod aus meinem ganzen Herzen. Hole mich tief in Dein Sterben hinein und bekleide meine Seele dann mit allen Tugenden, die Du in jenen Augenblicken geübt hast. Laß mich die unendliche Majestät des Vaters so klar schauen, daß ich versunken in tiefste Anbetung, in reinem Gehorsam gegen seinen allheiligen Willen sterbe. Laß den Kreuzestod Jesu, des Erlösers, so erschütternd vor meinem Geiste erstehen, daß ich, ganz zermalmt von Reueschmerz über meine Sünden und von Verlangen nach Sühne für meine und der Welt Sünden, alle Schmerzen des Todes und den Tod selber freudig erdulde und mein Leben in Jesus für die Rettung der Sünder zum Opfer bringe. Laß aus Deinem unbefleckten Herzen von der Liebe des Heiligen Geistes eine solche Fülle in mich überströmen, daß mehr die Liebessehnsucht nach Gott als das Siechtum des Leibes die Bande zerreiße, die meine Seele noch im Leibe zurückhalten.

Wenn es Gottes heiliger Wille ist, so erbitte mir die Gnade der heiligen Sterbesakramente, ich bitte Dich demütig und inständig darum. Bereite aber meine Seele darauf vor, auf daß die letzte Lossprechung im kostbaren Blute sie von aller Sünde vollkommen rein wasche; daß die letzte heilige Kommunion mich in so hohem Grade mit Jesus vereinige, daß alle Gnaden, die ich im Leben durch meine oder fremde Schuld verlor, vollkommen ersetzt werden; daß die letzte heilige Ölung so alle Überbleibsel der Sünden tilge, daß ich ohne Verzug, ohne Fegfeuer, sofort in die Herrlichkeit Gottes und in die Deine eingehen kann.

Um für solches Gnadenwirken empfangsbereit zu werden, will ich mich abmühen, auf jede heilige Beichte und jede heilige Kommunion mich so ernst vorzubereiten, als wäre sie die letzte meines Lebens. Nach Deinem Vorbild vereinige ich meinen Tod mit dem Tode Jesu und möchte, daß er so zum Kanal aller Gnaden werde, die Jesus sterbend verdiente für die ganze Welt. Damit alle dafür empfänglich werden, rechne, liebste Mutter, diese meine Vorbereitung allen an, die jetzt im Sterben liegen und noch zum Sterben kommen bis ans Ende der Zeiten. Durch Dein unbeflecktes Herz opfere ich dem himmlischen Vater den Tod Jesu auf und den Deinen und meinen in Ihm und mit Ihm und durch Ihn nach allen seinen Meinungen und im Namen aller Geschöpfe.

So sei denn Dein unbeflecktes Herz, o Maria, das Heiligtum, in dem ich sterbe; der Altar, auf dem ich, mit Jesus, dem Vater mein Leben zum Opfer bringe; der feste Turm, der mich wider alle Angriffe der Welt und der Hölle sicherstellt. Dein Herz sei mir Sarg und Grab, wo ich der Auferstehung entgegenharre; sei mir die Pforte des Himmels, ja mein Himmel, wo ich die Herrlichkeit Gottes schaue und genieße die ganze Ewigkeit.

Jeder Herzschlag und jeder Atemzug, jedes Ave Maria und jede Aufopferung Jesu sei von nun an ein Amen zu dem, was ich jetzt getan, bis mein Herz stille steht und, meine Seele vom Leibe befreit, jubelnd emporsteigen darf und unendlich erschüttert von der Herrlichkeit Gottes, der Menschheit Christi und der Deinen, ausdröhnt in ein einziges ewiges Amen: Amen zu dem, was der Dreieinige Gott für Dich getan und tut; Amen zu dem, was Du, weiße Lilie der heiligsten Dreifaltigkeit, für Gott getan und tust, für Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, dem durch Dich in Jesus alle Ehre sei von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Weihe an Maria

Gespeichert unter: Weihe an Maria, Weihen — peripsum @ 2:04

Unbeflecktes Herz Mariä, von Gott zur Hilfe der Christen ausersehen, wir erwählen Dich zur Hilfe und Königin dieses Hauses.

Würdige Dich, wir bitten Dich inständig, uns Deine mächtige Hilfe zu erweisen. Bewahre uns vor jedem Schaden: vor Feuer, Wasser, Sturm und Erdbeben, vor Dieben, boshaften Menschen, Überfall, Krieg und vor jedem Dir bekannten Unheil.

Segne, beschütze, verteidige, behüte als Dein Eigentum alle, die darin wohnen, jetzt und in Zukunft.

Bewahre sie vor Mißgeschick und Unglück, und verleihe ihnen besonders die Gnade, die Sünde zu meiden.

 

Weihe an den Heiligen Geist

Gespeichert unter: Weihe an den Heiligen Geist, Weihen — peripsum @ 2:02

In Gegenwart des Himmels und der Erde, die voll von Deiner Herrlichkeit sind, und in Anbetung vor Deiner göttlichen Majestät opfern wir uns heute mit Leib und Seele Dir auf, Gott ewiger Geist!

Leite unsere Gedanken, daß wir stets Deine Stimme vernehmen und Deinen sanften Eingebungen folgen.

Gib uns die Gnade, o Heiliger Geist, Geist des Vaters und des Sohnes, immer und überall sagen zu können: “Herr, sprich, Dein Diener hört!”

O Geist der Weisheit! Leite unsere Gedanken, Worte und Werke von jetzt an bis zur Stunde unseres Todes.

O Geist des Verstandes! Erleuchte und lehre uns!

O Geist des Rates! Rate uns, daß wir erkennen, was Dir gefällig ist!

O Geist der Stärke! Stärke unsere Schwachheit!

O Geist der Wissenschaft! Verscheuche unsere Unwissenheit!

O Geist der Frömmigkeit! Gib uns die Gnade, auf dem guten Wege auszuharren!

O Geist der Furcht! Erlöse uns von jedem Übel!

O ewige Liebe! Laß uns Dich lieben, wie Dich der Vater von Ewigkeit her liebt und der Sohn im Vater.

Gib uns die Kraft und die Gnade, immer und überall in Friede und Freude, mit Geduld und Milde, Güte und Treue zu handeln. Gib, daß die himmlischen Früchte der Mäßigkeit, der Enthaltsamkeit und Reinheit den Tempel schmücken, den Du auserwählt hast zu Deiner Wohnung. O Geist der Heiligkeit, möge die wirkende Kraft Deiner Gnade unseren irdischen Lebenswandel heiligen und zu ewigen Freuden uns hinleiten.

Heiliger Geist, führe alle Völker zu Deiner Wahrheit!

Erfülle die Glaubensboten mit Licht und Stärke, wie Du die Apostel am Pfingstfeste erfüllt hast.

Gieße den Geist der Liebe allen Christenherzen ein, damit sie ein Herz und eine Seele seien! Amen.

Heiliger Geist, erbarme Dich auch der armen Völker, die noch in der Nacht des Heidentums und im Schatten des Todes schmachten!

O Geist wie Sturm und Feuer

und doch wie Tau so mild,

o komm in meine Seele,

vollende Du mein Bild.

Und schenke Deine Früchte,

die sieben Gaben, mir;

o komm, o Geist der Liebe,

ich sehne mich nach Dir!

TAGESWEIHE AN GOTT VATER

Gespeichert unter: Tagesweihe an Gott Vater, Weihen — peripsum @ 1:59

Ich leg’ in Deine guten Vaterhände,

Was Du an Sorgen schickst, an Freuden schenkst.

Ich weihe Dir die Meinen, die ich liebe,

Damit Du gnädig ihre Wege lenkst.

Ich weihe Dir die Menschen, die ich führe,

Führ’ Du sie einmal in den Himmel ein.

Ich weihe Dir die Arbeit, die ich schaffe,

L aß meine schwache Hand gesegnet sein.

Ich weihe Dir die Freude des Erfolges,

in dem ich dankbar Deinen Ansporn seh’.

Ich weihe Dir den Ansturm der Versuchung,

Gib Du mir Kraft, daß ich ihr widersteh’.

Ich weihe Dir mein Herz und was es einschließt.

Ich weihe Dir mein Wollen: gut zu sein. Komm’

mächt’ger Vater, gib mir Deinen Segen,

Bleib bei mir, hilf mir, laß mich nicht allein. AMEN!

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